Eberhard Räder Mediatechnik

Interaktive Webseiten

Wozu das Ganze?

"Statische HTML-Seiten haben den grossen Nachteil, dass sie eben statisch sind.", liest man im Vorwort eines Buches für PHP-Programmierer, das ich mir vor ein paar Jahren mal gekauft habe.

Als ultimate Lösung des Problems wird dort dann PHP angepriesen.

PHP ist eine gute Sache und "erschlägt" einen Grossteil der Probleme, die man als Programmierer so hat. Tatsächlich ist PHP aber weitaus weniger dynamisch als es die "Allgemein Vorgeschriebene Meinung" gerne sehen würde. PHP ist nichts weiteres als ein "Präprozessor" der dem von C++ nachempfunden ist (ursprünglich mal nur ein Perl-Script und so was ähnliches wie ein "Template"). Bevor eine Webseite tatsächlich auf Ihrem Browser sichtbar wird erstellt PHP anhand eines vorgegebenen (statischen) Programmes den passenden HTML-Code. Ändern sich während der Laufzeit der aktuellen Seite die gegebenen Umstände, z.B. wenn der Benutzer einen Button klickt, muss die Seite komplett neu aufgebaut werden.
Abhilfe schafft eine Javascriptfunktion, die fast so alt ist wie das Internet selbst.
"AJAX" ist neuerdings kein Scheuerpulver mehr, sondern die Abkürzung für "Asynchronous JavaScript and XML" (ein fürchterliches Wort, denke ich.)
Diese kleine, vor ein paar Jahren noch unbedeutende Javascriptfunktion (viele Leute schalten heutzutage noch aus Angst vor Viren Javascript in ihrem Browser ab.) hat es aber in sich: Sie ermöglicht die ständige Kommunikation zwischen Browser und Server. d.h. die ständige Kommunikation zwischen dem Rechner des Besuchers und dem Internet.

Hierzu zwei praktische Beispiele:

1. Seiteninterne Suchmaschine

Im Rahmen dieses Demonstrationsprojektes

wurden ca. 20.ooo Internetseiten, die sich vorwiegend mit Städten im deutssprachigen Raum befassen, aus der Wikipedia Enzyklopädie extrahiert und in ca. 240.ooo Informationseinheiten zerlegt. Diese Daten wurden in eine MySql-Datenbank abgelegt.

Mittels dieser Demonstrationsseite lassen sich diese Informationsblöcke online in Echtzeit unter Eingabe verschiedener Suchkriterien beliebig zu neuen Informationsseiten zusammensetzen.
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2. Navigation

Im Rahmen einer Fotogalerie sollen die Vorschaubilder und die Seitennavigation optimal an das Ausgabegerät des Besuchers angepasst werden. Hierzu ist es nötig, die aktuelle Fenstergrösse, bzw. die Displaygrösse zu ermitteln und daraufhin zu berechnen, wieviele Vorschaubilder auf eine Bildschirmseite passen und wie das Seitennavigationstool demzufolge auszusehen hat. Ändert der Besucher die Fenstergrösse, z.B. indem er auf Vollbildmodus schaltet, hat die Präsentation darauf zu reagieren, indem sie das Navigationsmenü und die Anzahl der darzustellenden Vorschaugrafiken pro Seite neu berechnet und die berechneten neuen Daten an den Browser des Besuchers zurückliefert.

Die Realisierung dieser Aufgabe finden sie in meiner Fotogalerie unter


Tour
Fotogalerie.Tour